Letzte Nachrichten

Internationale Woche der Elektrosensibilität - Juni 2022

dieses Jahr soll eine ganze Woche der Elektrosensibilität rund um den 16. Juni mit Aktionen gestaltet werden.

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Heizkostennovelle

Die lang umstrittene Novelle der Heizkostenverordnung ist nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt zum 01. Dezember 2021 in Kraft getreten

Sie betrifft Mieter und Besitzer von Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern. Es geht um die verbrauchsabhängige Abrechnung von Kalt-und Warmwasserzählern, Wärmemengenzählern und Heizkostenverteilern in Mehrfamilienhäusern, bei denen die Kosten aufgeteilt werden müssen (das sog. Submetering).

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Situation Umweltkranker Probleme und Lösungsansätze Genuk

GENUK e.V. Stellungnahme zur aktuellen Situation von Personen mit umweltassoziierten Erkrankungen. Probleme
und Lösungsansätze, Stand August 2021

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Mobilfunk - Osterbrief an Bundeskanzlerin Merkel

"Der einzige Know-How-Vorsprung, den wir Europäer haben, ist Umwelt- und Gesundheitsschutz, und den sollten wir nutzen"

von Hanna Tlach, Dipl.-Psych.

Sprecherin des AK Esmog des www.bund-konstanz.de/nachhaltiges-leben/elektrosmog/

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Termine Verein

Mit freundlicher Unterstützung:

Ich finde keinen funkfreien Wohnraum mehr

Meine Situation ist momentan äußerst schwierig. Ich bin von Elektrosensitivität betroffen, und leide bei Hochfrequenzbelastung unter folgenden Symptomen: Schlafstörungen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, extrem starker Kopfdruck, Kopfschmerz, Gesichtsschmerz, Muskelverspannung, innere Anspannung/Unruhe, Abgeschlagenheit, Mattigkeit, Schwindel, depressiver Verstimmung. Insbesondere Mobilfunkmasten, Wlan, Dect -Telefone, Smartmeter usw. machen mir zu schaffen.

Ich finde keinen Wohnraum mehr, da es fast unmöglich ist, irgendwo zu sein, wo man nicht von Mobilfunkstrahlung und ähnlichen Frequenzbereichen etc. betroffen ist.

Ich lebe in einer Großstadt und gehe dort mit letzter Kraft einer geregelten Arbeit nach, die allerdings gefährdet ist aufgrund meiner prekären Lage. Ich musste in den letzten Jahren aus unzähligen Wohnungen wieder ausziehen, weil Smart Meter und Funkrauchmelder eingebaut wurden, oder die Belastung durch Mobilfunk, oder das Wlan der Nachbarn zu hoch wurde. Abschimungsmaßnahmen wären sehr teuer und bringen dann oft nicht die gewünschte Verbesserung. Medizinische Hilfe gibt es quasi nicht.

Zur Zeit bin ich wohnungslos und lebe notgedrungen und versteckt am Stadtrand in einem Zelt. Sobald die kältere Jahreszeit wiederkommt, weiß ich nicht wohin. Denn es ist kaum etwas geeignetes zu finden, bisher habe ich kaum Glück. Mit Mühe nur schaffe ich es noch zur Arbeit, die ich nicht verlieren darf, denn dann ist die Wohnungssuche erst recht aussichtslos. Nur wenig Wohnraum kommt überhaupt in Frage, und wenn dann im Umland mit wenig Nachbarschaft. Bisweilen habe ich zeitgleich mehrere Wohnungen angemietet, die ich sinnlos gezahlt habe, da ich kurz darauf wieder kündigen musste. Es wird immer enger für mich, ich weiß eigentlich gerade nicht weiter, bin sehr sehr verzweifelt und unglücklich deswegen. Ich habe Angst das alles nicht mehr zu packen und total einzubrechen. Es ist eine riesige Belastung.

Von den meisten Ärzten wird man nicht ernstgenommen, und fälschlicherweise in die psychiatrische Diagnostik eingestuft. Die wenigen Mediziner die das ernstnehmen, können die Sensitivität nicht "heilen". Am besten und wirkungsvollsten würde die Vermeidung der Strahlenbelastung helfen!
Ich habe bisher weder ernsthafte Anerkennung noch Hilfe für mein Problem erfahren.

Im öffentlichen Raum kann ich mich nur noch eingeschränkt bewegen,
Räume wie öffentliche Bibliothek oder auch Bahnfahrten sind nur unter enormem Leidensdruck zu bewältigen.
Ich fühle mich sytematisch verdrängt, in die Ausweglosigkeit, denn wohin noch gehen?
Es gibt ein Recht auf Würde und körperliche Unversehrtheit.
Jedoch offenbar nicht für Menschen wie mich, die unter Elektrosensitivität leiden.