Letzte Nachrichten

Italien - Gleich drei Ministerien verurteilt

Umwelt-, Gesundheits- und Bildungsministerium müssen über die Gefährlichkeit mobiler Medien informieren
Presseinformation der Verbraucherzentrale Südtirol:

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Eine Kindheit ohne Computer

Das Forum Blumenau lädt ein:

Peter Hensinger, Pädagoge, Publizist und Referent

Donnerstag, 21. Februar 2019 um 19:30 Uhr

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Filmempfehlung

Mobilfunk Faktencheck:

Die gesundheitliche Wirkung der Mobilfunkstrahlung - Mobilfunk Faktencheck: 

Neuer Film von Lothar Moll und Klaus Scheidsteger, Regisseur von THANK YOU 4 CALLING.

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Funkbelastung im ICE

Kann ich noch mit dem Zug fahren? Hier schildern betroffene Ihre Erfahrungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln

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Gericht erkennt Arbeitsunfall im Zusammenhang mit Elektrosensibilität an

Zum ersten Mal in Frankreich erkennt ein Gericht bei einem Arbeitsunfall den Zusammenhang mit Elektrosensibilität an

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Veranstaltungen des Vereins

06.05.2019 Stammtisch Mai 2019

Weitere Veranstaltungen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum haben wir keine Verordnungen und Gesetze, die die Bevölkerung hinreichend schützen?

Am Mobilfunk verdient jede Regierung, von Schwarz bis Grün, üppig mit. Jede Industrie, die Arbeitsplätze schafft und Steuereinnahmen sichert, genießt einen gewissen Schutz durch die Regierenden, die auf niedrige Arbeitslosenquoten und hohe Steuereinnahmen angewiesen sind. Im Fall des Mobilfunks kommen jedoch zwei Besonderheiten dazu. Zum einen ist die Bundesrepublik Deutschland noch immer an der Telekom beteiligt. Sie hält direkt 14,83% der Aktien und indirekt über die KfW-Bankengruppe weitere 16,87% der Aktien. Dazu kommen Einkommen aus Frequenzenversteigerungen, auf die keine Regierung verzichten mag. So wurden z. B. die UMTS-Lizenzen am 18. August 2000 für 50,8 Milliarden Euro versteigert, die WiMAX-Lizenzen erbrachten 56 Mio. Euro, und die LTE-Frequenzblöcke immerhin 4,385 Milliarden Euro.

Zu Beginn des flächendeckenden Mobilfunkausbaus gab es bereits wissenschaftlich fundierte Kritik und Widerstand einer wachen Bevölkerung Der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin initiierte ein Forschungsprogramm, um verlässliche Daten zu gewinnen, inwiefern sich Mobilfunk auf die Gesundheit auswirkt. Der damalige Bundeskanzler Schröder ließ jedoch eine neue Grenzwertdiskussion nicht zu, um die Industrie nicht zu verunsichern. Das von Trittin begonnene Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm mutierte unter Industrieeinflüssen zur Entwarnungsideologie. Um es griffig zu formulieren: Wenn von der Mobilfunkindustrie mitfinanzierte Studien als Begründung dafür dienen, Mobilfunk sei ungefährlich, ist das in etwa so, als würde man einen Spitzenverband der Schlachtviehproduzenten zu den Vorteilen vegetarischer Ernährung befragen.

Nach Durchführung des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms verkündete der damalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Entwarnung, was die gesundheitlichen Bedenken betraf. Seitdem sind das Handytelefonieren und drahtlose Surfen so selbstverständlich geworden wie das Wassertrinken. Keine Partei mag den Deutschen das Handy madig machen. Politiker brauchen Wählerstimmen zum Regieren. Die Tatsache, dass unbequeme Wahrheiten früher oder später ans Licht kommen, wird gerne ausgeblendet.

Dazu kommt ein weitverbreitetes Problem: Diejenigen, die unter einer Technologie etc. leiden, tun dies meist leise, während diejenigen, die sie nutzen, ihre Interessen sehr lautstark vertreten. Denken Sie einfach daran, wie lange es gedauert hat, bis sich Rauchverbote weiträumig durchsetzten. Die Geschichte zeigt hinreichende Beispiele auf, wie unbequeme Forschungsergebnisse ignoriert wurden, z. B. bei Holzschutzmitteln, Benzol, Asbest und beim Passivrauchen.

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