Letzte Nachrichten

Gericht erkennt Arbeitsunfall im Zusammenhang mit Elektrosensibilität an

Zum ersten Mal in Frankreich erkennt ein Gericht bei einem Arbeitsunfall den Zusammenhang mit Elektrosensibilität an

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Offener Brief an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Der Verein hat einen offenen Brief an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gesendet. Wir wurden in der Vergangenheit mehrfach danach gefragt, wann elektrosensible Arbeitnehmer endlich eine arbeitsrechtliche Grundlage für einen funkfreien Arbeitsplatz erhalten. Diese Frage haben wir unter anderem der BAuA in einem offenen Brief gestellt, den wir nachfolgend im Wesentlichen wiedergeben.

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Funkwasserzähler – Ein verfassungsrechtlicher Sündenfall ?

 

Kritische Anmerkungen zum Gesetzgebungsverfahren zur Änderung der Gemeindeordnung

 

Im Zuge der digitalen Agenda hat der bayerische Landtag (mit CSU-Mehrheit) eine gesetzliche Ermächtigungsgrundlage in der Gemeindeordnung geschaffen, die es den Gemeinden erlaubt, digitale elektronische Wasserzähler mit oder ohne Funkmodul am Hauptwasseranschluß im Keller eines Hauses zu installieren, der die bisherigen analogen mechanischen (Kalt-) Wasserzähler ersetzen soll. (Art. 24 Abs. 4 Gemeindeordnung).

 

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BUND Naturschutz in Bayern e.V. – Neue Broschüre: „Mobilfunk im Kinderzimmer“

Funkstrahlung ist für Kinder noch gefährlicher als für Erwachsene. Ihr Körper und ihr Gehirn entwickeln sich noch. Ihre Schädeldecke ist dünner. Dennoch sind auch sie – aufgrund ihres Umfelds mit WLAN-Routern, DECT-Telefonen und Smartphones – mittlerweile meist genauso viel Strahlung ausgesetzt wie Erwachsene.

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Neue Online-Datenbank zur Forschungslage Elektromagnetische Felder

Dank der professionellen Arbeit von Diagnose-Funk e.V. wurde nun eine Online-Datenbank zur Forschungslage über elektromagnetische Felder geschaffen.

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Tierstudie aus Italien belegt erneut erhöhtes Krebsrisiko durch Mobilfunk-Strahlung

Das Ramazzini Institut in Bologna hat die Ergebnisse seiner Ratten-Studie in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht. Dabei wurde festgestellt, dass bei den bestrahlten Tieren signifikant mehr geschädigte Zellen auftraten als bei nicht bestrahlten Tieren ...

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Tablets für alle Schüler - Staatsministerin Bär in der SZ vom 03.04.

Wenn man z.B. aus der Süddeutschen Zeitung erfährt, welchen Unsinn diese Digitalisierungsfrau der Bundesregierung da erzählt, kann sich (diplomatisch ausgedrückt) nur wundern. Die Buchläden stehen voll mit Fachbüchern die zeigen, was digitale Technik mit besonders jungen Menschen anrichtet.

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Veranstaltungen des Vereins

Weitere Veranstaltungen

Mit freundlicher Unterstützung:

1. Projekt NEMESIS

Ein Beispiel, wie man über messbare Parameter forschen kann, ist das Projekt NEMESIS (Niederfrequente elektrische und magnetische Felder und Elektrosensibilität in der Schweiz, Tagungsband herausgegeben von C. Schierz und Ch. Müller, Zürich 20.1.0.2000), finanziert zu 50% vom schweizerischen Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und zu 50% vom Projekt- und Studienfonds der Elektrizitätswirtschaft. Ziel der Studien war die Abklärung, ob es eine objektive Elektrosensibilität gibt. Bei einer Fragebogenuntersuchung wurde zunächst festgestellt, dass das elektrosensible Versuchspersonenkollektiv sich bzgl. der Persönlichkeitsmerkmale nicht von der Durchschnittsbevölkerung unterschied, dass jedoch ein deutlicher Unterschied in der Beantwortung der Fragen zu den Patienten einer psychosomatischen Klinik vorlag.

An den Versuchspersonen wurde dann ein Feldversuch durchgeführt, indem man diese in ihrer eigenen Schlafumgebung in 20 bis 25 Testnächten im Doppelblindverfahren (d. h. weder die Untersuchten noch die Untersucher wussten, wann eine Belastung stattfand) durch einen Feldgenerator zeitweise einem elektrischen Feld von rund 100 V/m aussetzte und ein Magnetfeld von etwa 2 µT produzierte. Dabei wurden bei den Betroffenen verschiedene objektive Parameter gemessen, inklusive der Bewegungen im Schlaf. Eine über dem Durchschnitt liegende Anzahl von Personen versuchte dabei, im Schlaf den zugeschalteten Feldern auszuweichen. Während nach Nächten mit Exposition (d. h. es fand eine Belastung mit elektromagnetischen Feldern statt) die Teilnehmer eher ihre Schlafqualität und Aufwachbefinden als besser einschätzten, wurde durch die erhobenen objektiven Parameter eher gezeigt, dass sich in Nächten mit Exposition eine Verkürzung des Tiefschlafes einstellte zugunsten von Schlafstadium 2 und der REM-Phase. Die Autoren weisen darauf hin, dass aus der Schlafforschung bekannt sei, dass die subjektive Bewertung der Schlafqualität und die tatsächliche, anhand der EEG-Messungen beurteilten Schlaftiefe nicht oder nur zufällig korrelieren (S. 78).
In einem Laborversuch wurden dann Elektrosensible und Kontrollpersonen in einer nach außen gegen elektrische und magnetische Felder abgeschirmten Kammer doppelblind mit 80-120 V/m eines elektrischen und 2 bis 7 µT eines magnetischen Feldes exponiert. Dabei gab es überzufällig viele Personen, welche die 50 Hz-Felder bewusst wahrnehmen konnten. Dies waren jedoch nicht unbedingt die Personen, die sich selbst als elektrosensibel bezeichneten. Die Studie kommt wiederum zu der Schlussfolgerung, dass subjektive Elektrosensibilität und Elektrosensitivität (als Fähigkeit zu erkennen, wann ein Feld zugeschaltet ist) nicht unbedingt zusammenhängen. Eine Erkenntnis, die inzwischen gerne vernachlässigt wird.

Erstaunlicherweise wird dann aus dem eindeutig körperlichen ein psychisches Phänomen, wobei dies der mitfinanzierenden Elektrizitätswirtschaft geschuldet sein dürfte. Es wird relativ pauschal und ohne nähere Begründung darauf verwiesen, dass man in einer schwedischen Studie festgestellt habe, dass Elektrosensibilität „verlernt“ werden könne, wenn sich die Vorstellung der Betroffenen, elektrosensibel zu sein, noch nicht verfestigt habe. Hinweise darauf, dass die Betroffenen dann beim Kontakt mit elektromagnetischen Feldern (EMF) keine Beschwerden mehr haben, fehlen.

Auf der Internetseite des schwedischen Verbandes der Elektrosensiblen (www.feb.se) findet sich ein Hinweis auf eine Fernsehsendung, in der eine elektrosensible Frau vorgestellt wurde, an der eine kognitive Verhaltenstherapie durchgeführt wurde, damit sie feststellt, dass ihre Beschwerden nicht von elektromagnetischen Feldern kommen. Auf Frage eines Journalisten erklärt sie, sie habe nun eingesehen, dass ihre Beschwerden nichts mit EMF zu tun haben. Auf weitere Frage: Die Beschwerden hat sie weiterhin, sobald sie Kontakt mit EMF hat, aber sie wisse nun, dass die EMF nicht der Verursacher sind. Therapieerfolg?!? In einer der Kommentierungen der Schweden wird das Wort „Gehirnwäsche“ verwendet. Wir haben dem nichts hinzuzufügen.

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