Letzte Nachrichten

Offener Brief an die Kultusminister kritisiert digitale Irrwege in der Bildungspolitik

Es ist erfreulich und traurig zugleich, dass sich ein aufgewachtes Bündnis für humane Bildung und gegen das trojanische Pferd der sogenannten „digitalen Bildung“ gebildet hat und bilden musste. Wir unterstützen diese Morgendämmerung der analogen Lebenskultur. 

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Prince Harry urges young people to put down their mobile phones and warns they affect mental health

Wer seiner königlichen Hoheit Prinz Charles in Bertram Verhaag‘s „der Bauer und sein Prinz“ zugehört hat weiß, welche Qualitäten für Fragen der Technik, der Umwelt und deren gesellschaftlichen Auswirkungen diese Familie hat. Bravo Prinz Harry und viel Mut!

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Die unsichtbare Dauerlast: Elektrosmog

Mediziner warnt: Wir gehen zu sorglos mit den immer zahlreicheren smarten Geräten um. Zu viel Funkstrahlung kann dauerhafte Überempfindlichkeit verursachen.

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WLAN und Elektrosmog zwang sie zum Umzug

Schlaf fand Daniela Pichler lange Zeit nur noch im Auto in der Tiefgarage. Erst Jahre später erhielt sie die Diagnose Elektro-Hypersensibilität (EHS).

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WLAN an Schulen- Zunehmende WLAN-Dichte gefährdet die Gesundheit

Der Hype um die Digitalisierung hält unvermindert an. Das ist fatal, denn abgesehen von der bildungspolitischen Fragwürdigkeit der digitalen Revolution, werden die gesundheitlichen Risiken von WLAN und Elektrosmog chronisch unterschätzt.

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Empfehlenswerte Artikel - umwelt-medizin-gesellschaft Ausgabe 2/17

In der Fach-Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft Ausgabe 2/17 sind 3 empfehlenswerte Artikel erschienen.

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Videos und TV-Hinweis - Wie ein kleines Ding uns im Griff hat

Viele legen ihr Smartphone kaum mehr aus der Hand, lassen sich unterbrechen und ablenken. Konzentrationsstörungen, Haltungsschäden, manchmal sogar Sucht sind die Folgen. Sendung auf 3sat.

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Neue Veröffentlichungen bei diagnose:funk

Viel fremdverursachtes Elend kann verhindert oder zumindest vermindert werden, wenn die fortlaufend aktualisierten Empfehlungen der Verbraucherorganisation Diagnose Funk e.V. beachtet werden. Der deutsche Strahlenschutz steht da gewaltig im Schatten und wäre gut beraten, sich an dieser Expertise orientieren, anstatt als Vasall des Digitalismus rumzukriechen…

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WLAN-Aktivierung eine unzumutbare Belästigung

Urteil des Landgericht Köln: Internetanbieter dürfen Router von Kunden nur dann in Wifi-Hotspot-Stationen umwandeln, wenn Kunden ausdrücklich zugestimmt haben.

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Einseitige Baumschäden mit Sichtverbindung zu Mobilfunksendern - Artikel aus "Wohnung + Gesundheit" Nr.163

Die von einer Ärztin, zwei Biologen und einem Diplom-Forstwirt in einer Langzeitstudie festgehaltenen Naturbeobachtungen begründen eindrücklich den Verdacht, dass Mobilfunkstrahlung Bäume und andere Pflanzen schädigen kann.

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Veranstaltungen des Vereins

07.08.2017 Stammtisch August
02.10.2017 Stammtisch Oktober
06.11.2017 Stammtisch November
04.12.2017 Stammtisch Dezember

Weitere Veranstaltungen

03.08.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
07.09.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
05.10.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
02.11.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
07.12.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)

Mit freundlicher Unterstützung:

4.1. HRV mit Ergebnissen, elektrischer Hautwiderstand ohne:

„Provocation study using heart rate variability shows microwave radiation from DECT phone affects the heart“, erschienen in der Monographie „Non-thermal effects and mechanisms of interaction between electromagnetic fields and living matter“; Doppelblindstudie
25 Personen wurden in drei-Minuten Abständen mit DECT-Telefonen bestrahlt, dann wieder nicht. Dabei wurden die Herzratenvariabilität gemessen sowie der elektrische Hautwiderstand. 

Zur Herzratenvariabilität: Wissen muss man dazu, dass das autonome Nervensystem aus zwei Strängen besteht, die ausgehend vom emotionalen Gehirn alle Körperorgane anregen. Der als "Sympathikus" bezeichnete Nervenstrang setzt Adrenalin und Noradrenalin frei und steuert Kampf- und Fluchtreaktionen. Seine Aktivität beschleunigt den Herzschlag. Der andere, als "Parasympathikus" bezeichnete Strang setzt Acetylcholin frei, dass im Zusammenhang mit Entspannungszuständen wirksam wird. Er verlangsamt den Herzschlag. Der Sympathikus ist sozusagen das Gaspedal für den Körper, der Parasympathikus die Bremse. Im Idealfall versuchen beide, immer im Gleichgewicht zu sein. Sie beschleunigen und verlangsamen den Herzschlag also ständig. Deshalb ist das Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen nie gleich. Die Veränderlichkeit ist ein gutes Zeichen. Ein Problem ist vielmehr, wenn das Herz ohne jede Schwankung mit der Regelmäßigkeit eines Metronoms schlägt, weil eine derartige Regelmäßigkeit meist erst einige Monate vor dem Tod einsetzt (vgl. Servan-Schreiber, Die neue Medizin der Emotionen, S. 54 ff).
Der Abstand zwischen zwei Herzschlägen wird meistens definiert als die Zeit zwischen dem Beginn zweier Kontraktionen der Herzkammern. Der Beginn der Kammerkontraktion erscheint im Elektrokardiogramm (EKG) als sog. R-Zacke. Der Abstand zwischen zwei R-Zacken wird daher als RR-Intervall bezeichnet. Die Herzratenvariabilität ist die Quantifizierung der Schwankungen zwischen den RR-Intervallen.
Aus dem EKG lässt sich eine sog. Zeitreihe der RR-Intervalle bestimmen, d. h. die Herzratenvariabilität lässt sich messen.
Man weiß also, dass immer dann, wenn die Herzratenvariabilität starrer wird, der Sympathikus aktiviert ist, und wenn sie wieder flexibler wird der Parasympathikus.

Die Teilnehmer schätzten sich vorher selbst nach einem Fragebogen als extrem, moderat, etwas, gar nicht elektrohypersensibel ein oder als unentschieden.
Ergebnis: Bei 40% der Probanden führte die Exposition zu Veränderungen der HRV; bei manchen extrem bis zur Tachykardie (Anstieg der Herzfrequenz auf über 100 pro Minute); bei anderen moderater; bei einigen kein sichtbares Ergebnis, entweder weil der Organismus entsprechend anpassungsfähig ist oder weil bereits eine extreme neurovegetative Erschöpfung vorliegt.
Beim elektrischen Hautwiderstand finden sich keine Ergebnisse, die darauf schließen lassen, dass sich dieser bei Elektrohypersensiblen oder bei nicht Betroffenen mit einer Exposition ändert.

Es handelt sich nicht um die erste Studie zu diesem Parameter. Soweit der Effekt aber von Anderen als nicht gesichert abgetan wird, erfolgt dies mit dem scheinlogischen Argument, dass sich bei einigen Studien kein Effekt ergab bzgl. der Herzratenvariabilität. Dabei wurde ausgeklammert, dass dabei Probanden getestet wurden, die nicht elektrohypersensibel sind.

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