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Handystrahlung: Tumor als Berufskrankheit anerkannt

Internationale Medien berichteten am 21.04.2017 unter der Schlagzeile "Tumor durch Handy als Berufskrankheit anerkannt" über ein Urteil vom 30.03.2017 des italienischen Arbeitsgerichtes der Stadt Ivrea.

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ALS durch EMF-Belastungen am Arbeitsplatz getriggert?

Das Deutsche Ärzteblatt, 6. April 2017, berichtet über eine neue niederländische Studie zur Gesundheit am Arbeitsplatz.

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Mobilfunk-Politik - WHO in der Kritik

Die Einschätzungen der World Health Organization (WHO) zur Frage der Auswirkungen der Strahlenbelastung stehen seit vielen Jahren in der internationalen Kritik.

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Stuttgart: KiTa zwischen Feinstaub und Elektrosmog

Die Kinder im Kindergarten "Polifant" sind doppelt gefährdet: durch den Feinstaub und durch eine Batterie von Mobilfunksendeanlagen.

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Reykjavik-Appell gegen WLAN an Schulen

Eltern organisieren Konferenz mit einem wichtigen Ergebnis: Es wurde ein Appell verabschiedet, der inzwischen weltweite Unterstützung gefunden hat.

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planet e.: Krankmacher Handy?

Elektrosmog macht krank. Die TV-Dokumentation, die im ZDF und SFR am 02.04.2017 um 16:30 Uhr ausgestrahlt wird, nimmt sich diesem Thema an.

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Paracelsus Magazin: Zellen im Strahlenstress

Die neue Ausgabe des Paracelsus-Magazins veröffentlicht einen Artikel von Peter Hensinger zum Stand der Mobilfunk-Forschung.

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Veranstaltungen des Vereins

08.05.2017 Stammtisch Mai
05.06.2017 Stammtisch Juni
03.07.2017 Stammtisch Juli
07.08.2017 Stammtisch August

Weitere Veranstaltungen

04.05.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
01.06.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
06.07.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)

Mit freundlicher Unterstützung:

2. Studie für die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Autorin Dr. rer. nat Gerlinde Kaul

Veröffentlichung als Broschüre: Was verursacht „elektromagnetische Hypersensibilität?“
Die Literaturstudie ist einseitig ausgerichtet. So wird z. B. tatsachenwidrig behauptet, dass es keine objektiven Krankheitsanzeichen gäbe.
Das Design: „Subjektiv“ elektrosensible Personen wurden in einem Raum einem 50 Hz-Magnetfeld von 10 µT oder in einem abgeschirmten Raum einem GSM-Feld ausgesetzt und sollten anschließend angeben, ob sie sagen könnten, ob eine Exposition stattgefunden hatte oder nicht. Die Trefferrate lag – wie bei den Kontrollpersonen – nur im Zufallsbereich. Beim 50 Hz-Magnetfeld waren die Antworten zu 49% richtig und 51% falsch, was der Zufallswahrscheinlichkeit entspricht. Beim GSM-Feld waren es 51% richtige und 49% falsche Antworten. Festgestellt wurde (S.39), dass eine Beziehung zwischen der Sensitivität von Personen, die ein potentiell gegebenes Feld spüren können, und den Beschwerden elektrosensibler Personen nicht bestehe. Deswegen wurden zusätzlich Messungen des elektrischen Hautwiderstands durchgeführt, die keine Hinweise auf eine Reaktion ergaben. Ferner wurden verschiedene Fragebögen ausgefüllt und ausgewertet, u. A. eine „Eigenzustandsskala“.

Das Design ist aus mehreren Gründen ungeeignet.

  • Der elektrische Hautwiderstand ist eine ungeeignete Weise, Reaktionen des ZNS Elektrohypersensibler festzustellen, was auch aus anderen Studien bekannt wurde (Z. B. AUVA, Havas-Studie). Die Schlussfolgerung, es gäbe keine physiologische EHS, ist aber nicht zutreffend.
  • In der Literaturstudie wird im Prinzip alles weggelassen, was auf eine physiologische EHS hinweist, obwohl Studien zitiert werden, die eindeutige Ergebnisse aufweisen. So ist längst bekannt, dass bei Elektrohypersensiblen unter Exposition Veränderungen an der Herzratenvariabilität, der Mikrozirkulation und den aktiven Hautpotenzialen messbar sind, was Frau Dr. Kaul einfach verschweigt.
  • Felder wurden im 10-minütigen Zeitabstand an- und ausgeschaltet, was viel zu kurz ist, um eine spürbare physiologische Stressreaktion herbeizuführen oder zu beenden. Im Übrigen ist das Design grundsätzlich ungeeignet, siehe Ausführungen zu NEMESIS (Elektrohypersensibilität entspricht eben nicht einer Sensitivität)
  •  Bei der Bewertung des psychologischen Status der Probanden wurde – wie üblich – keine Differenzierung danach vorgenommen, ob die Elektrosensiblen ihre „abweichende Disposition“ möglicherweise aufgrund der Krankheitserfahrungen erworben haben.


Die Aussagen zu den „psychischen Dispositionen“ Elektrosensibler sollte man sich vielleicht mal auf der Zunge zergehen lassen:
Zitat (S. 62): „Während die Kontrollgruppe insgesamt günstigere Aussagen zu ihrem aktuellen Gesamtzustand trifft, sind die „Elektrosensiblen“ zu den motivationalen Aspekten eher zurückhaltend positiv. Die Veränderung in der Kontrollgruppe zeigte sich bei den Frauen stärker als bei den Männern und betraf vorrangig den Rückgang ihrer Motivation, wogegen nur die jüngeren Frauen auch einen Rückgang der Beanspruchbarkeit äußerten und sich deutlich angespannter fühlten. Umgekehrtes ergab sich für die Männer der Kontrollgruppe. Sie erlebten am Ende des Experimentes eine Aufwertung ihres Selbstwertes, was in der Situation aufgrund der Begegnung mit weiblichen Versuchsleitern begründet sein könnte. Die „elektrosensiblen“ Personen äußerten durchweg Einschränkungen infolge der erlebten psychischen Beanspruchungen und fühlten sich nach dem Experiment weniger beanspruchbar, obwohl ihre Anspannung subjektiv zurückgegangen war.....Während die Veränderung des Eigenzustands bei den Personen der Kontrollgruppe eher auf Folgen von Ermüdung zurückzugehen scheint, die vielleicht auch in der Monotonie des Provokationsexperimentes begründet sein könnten, würde die Veränderungen bei den „elektrosensiblen“ Personen dagegen eher auf Sättigung oder auf Widerstand gegenüber der Untersuchungssituation hindeuten können...“

Exakte Wissenschaft?

  • Drei Probanden hatten bei den „Feld ein- Feld aus“-Testungen eine 100%ige Trefferrate erzielt. Diese wurden dann noch einmal oder zweimal getestet, bis auch sie nur noch Zufallstreffer erzielten.


Fazit: Wenn jemanden nach dem falschen Grundsatz Elektrosensibilität gleich Elektrosensitivität doch eine EHS anerkannt werden müsste, weil er treffsicher ist, wird er einfach so lange exponiert, bis seine Treffsicherheit endlich nicht mehr gegeben ist.
Die Studie hat dennoch eine erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit erfahren, das Ergebnis wurde breitgetreten.

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