Letzte Nachrichten

Wissenschaftler warnen vor Risiken durch Mobilfunkstandard 5G

Erneut ein Appell von Ärzten und Wissenschaftlern aus aller Welt gegen die Einführung der neuen 5G-Mobilfunkttechnik.

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Mobilfunkstandard 5G darf nicht zugelassen werden

Jörn Gutbier von Diagnose-Funk e.V. spricht im aktuellen Interview zur geplanten 5G-Mobilfunk-Technik klare Worte.

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ELEKTROSMOG-REPORT Aktuelle Studien

In der September-Ausgabe des Fachinformationsdienstes zur Bedeutung elektromagnetischer Felder für Umwelt und Gesundheit, ElektrosmogReport berichtet Isabel Wilke über neue Studien und Publikationen

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DIGITALE BILDUNG - Ideologie und Kommerz

Schon seit längerem werden in Deutschland Konzepte sog. 'Digitaler Bildung' massiv vorangetrieben. Am 1. Juni 2017 beschlossen die Kultusminister der Länder, in den Schulen den 'Digitalpakt' umzusetzen. Jetzt formiert sich ein Bündnis für Humane Bildung, das den "Irrweg" dieser neuen Bildungspolitik analysiert und kritisiert.

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Trojanisches Pferd: Digitale Bildung

In einem Vortrag des "GEW-Kreisverband Böblingen" analysiert Peter Hensinger die Ideologie und Praxis der sog. "Digitalen Bildung", die gegenwärtig die Diskussionen in Deutschland bestimmt.

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SCHWEIZ - Wie gefährlich ist Mobilfunk wirklich?

Andreas Lorenz-Meyer diskutiert in der Luzerner Zeitung, 18. Juli 2017, die Risiken von Mobilfunkstrahlung: "Kinder und Jugendliche sind besonders durch Bestrahlung gefährdet".

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Bäume im Visier von Mobilfunkantennen

Fabrice Müller berichtet im renommierten Schweizer Fachmagazin dergartenbau 13/2017 über neue Studien und Publikationen aus der Forschung zu Baumschäden, die auf Mobilfunkstrahlung zurückzuführen sind.

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GESUNDHEITSRISIKO MODERNE - Elektromagnetischer Ozean- lebenswichtiger Umweltfaktor in Gefahr

Im Rahmen eines Themenschwerpunkts "Gesundheitsrisiko Moderne" in der Zeitschrift Die Naturheilkunde 1/2017 beleuchtet Karl Hecht die "gesundheitsschädigenden Folgen" der Umweltverschmutzung durch Elektrosmog. 

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EMF LEITLINIE - Wie sich Mobilfunk auf die Gesundheit auswirkt

Antje Schweinfurth berichtet in der Bayerischen Staatszeitung, 14. Juli 2017, über die neue EMF Leitlinie der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM).

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Stillschweigende Ausgrenzung von Menschen mit Umwelt-Sensibilitäten

Pamela Reed Gibson befasst sich in umwelt - medizin - gesellschaft 2/2017 mit Ursachen und Auswirkungen dieser Entwicklung

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Veranstaltungen des Vereins

02.10.2017 Stammtisch Oktober
06.11.2017 Stammtisch November
04.12.2017 Stammtisch Dezember

Weitere Veranstaltungen

05.10.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
02.11.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
07.12.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)

Mit freundlicher Unterstützung:

Vorbemerkung: Wissenschaft im Dienste der Wirtschaft

Bei Elektrohypersensibilität ist oft alles anders. Von Ärzten wird man zuweilen ganz unverhohlen dumm angemacht und gerne aufgefordert, doch mal einen Termin im nächsten psychiatrischen Krankenhaus zu vereinbaren. Immer wieder kassiert man schräge Blicke. Den Partnern, Eltern, Freunden und Kollegen kann man häufig nicht vermitteln, wie sehr man leidet und dass die Beschwerden WIRKLICH durch das schicke kleine Smartphone ausgelöst werden. Noch nach Jahren kommt gerne die Frage „Bist du dir sicher?“. Arbeitgeber, die uns seit 15, 20, 25 Jahren kennen, zweifeln an unserem Normalsein. Während Medien andere chronisch Kranke, die sich nicht hängen lassen, als tapfer darstellen, werden Elektrosensible in Internetbeiträgen verhöhnt. Selbst Menschen, die durchaus so krank sind wie man selbst, negieren den Zusammenhang. „Also eigentlich habe ich das alles auch – aber vom Telefon kommt das bestimmt nicht.“ Wenn das alles so krank machen könnte, wäre es doch längst verboten?!?
Menschen, die uns noch nie begegnet sind, stellen nach drei Minuten die Ferndiagnose, dass wir doch eigentlich versteckte Konflikte am Arbeitsplatz hätten, Aufmerksamkeit bräuchten usw. Da wird dann der Krankheitsgewinn bemüht, auch wenn man als Elektrohypersensibler gar keinen hat.

Warum? An anderen Krankheiten verdient zumindest die Pharmaindustrie, sie sind schicksalshaft oder scheinen es zumindest zu sein. Bei den Umwelterkrankungen jedoch hätte eine Anerkennung des Krankheitsbildes zur Folge, dass eine Industrie eine unglaubliche Menge Geld verliert, und dass sich die Gesellschaft mit der Frage auseinandersetzen muss, ob man wirklich Menschenleben einem scheinbaren Fortschritt opfern will.
Also kümmert sich die jeweilige Industrie um die Forschung zu diesem Thema, und um die Berichterstattung zu dieser Forschung.

Eine Sonderausgabe des International Journal of Occupational and Environmental Health (Internationale Zeitschrift für Gesundheit im Arbeits-und Umweltbereich) aus dem Jahr 2005 trägt den Titel „Korruption der Wissenschaft durch die Wirtschaft“. In vierzehn von Spezialisten geschriebenen Fachartikeln werden Strategien beschrieben, wie Gesundheitsrisiken durch die einschlägigen Industrien verschleiert werden und über wahre Risiken der Produkte hinweg getäuscht wird.

  • Beeinflussung der Meinungsbildung in Wissenschaft, Ärzteschaft, Journalismus und Öffentlichkeit mittels passender Fachinformationen, gezielt und über die Massenmedien
  • Lobbyarbeit bei Gesetzgebung sowie mit Druck auf Behörden und Verordnungsgebung
  • Bildung eigener wissenschaftlicher Beiräte oder Einflussnahme auf deren Zusammensetzung
  • Beteiligung an Forschungsinstitutionen; Benutzung von an Universitäten angegliederten Institutionen
  • Bildung eigener Frontorganisationen, Diskussionsforen und Internetseiten und deren Tarnung als „neutral“
  • Ignorieren, Anzweifeln oder Diskreditieren unabhängiger Studien, die Effekte fanden
  • Unterdrückung oder Nichtpublikation eigener Forschungsergebnisse, die Effekte fanden
  • „Science to Specification“: Durchführung eigener wissenschaftlicher Studien (oder Einflussnahme auf deren Planung) mit geplanten Negativergebnis (=keine Effekte)
  • Einflussnahme auf die wissenschaftstheoretische Diskussion, welche Kriterien von Forschungsergebnissen erfüllt werden müssen, damit Effekte als schlüssig („bewiesen“) gelten
  • Diffamierung von Wissenschaftlern, deren Aussagen der Industrie ungelegen kommen
  • Finanzielle Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen; Unterwanderung von Betroffenen- und Selbsthilfeorganisationen

Bei der Mobilfunkindustrie kommt als spezielle Taktik noch hinzu, akut Betroffene als nicht ganz zurechnungsfähig hinzustellen. Gerne wird der Satz verwendet, „man müsse die Leiden der Betroffenen auf jeden Fall ernst nehmen, auch wenn es derzeit keine Hinweise gebe, dass diese durch elektromagnetische Felder verursacht werden.“ In anderen Worten: Die Betroffenen sind zu dämlich oder zu verbohrt, zu erkennen, was die Probleme tatsächlich verursacht (nämlich ihre kranke Seele), und äußerst hilfsbedürftig. So richtig arme Würstchen also, die ihre Hilfsbedürftigkeit jahrzehntelang unter einer Fassade versteckt haben. Eine Wertung, die jeden Betroffenen in die Defensive treibt und es ihn drei mal überlegen lässt, ob er sich outet, zumal es zu viele Psychologen und Fachärzte für Psychotherapie gibt, die sich in den Medien als Experten zur Verfügung stellen und unseriöse Ferndiagnosen von sich geben.

Wir zeigen Ihnen deshalb am Beispiel von Studien zur Elektrohypersensibilität auf, wie Studiendesigns so geplant und durchgeführt werden, und Schlussfolgerungen so verbogen werden, dass aus der somatischen (damit körperlichen) Erkrankung eine psychische wird. Man muss dazu ins Detail gehen, aber es lohnt sich.
Sie schaffen nicht alles auf einmal? Wir auch nicht.

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